3 Schritte zu einem dauerhaft ordentlichen Schreibtisch

Es war einmal, da war ein Schreibtisch vollgemüllt mit den Dingen, an denen gerade gearbeitet wurde. Ganz zu schweigen von den vielen Sachen, an denen nicht gearbeitet wurde: Notizen, Post-its, Telefonnummern, Formulare, die ausgefüllt werden mussten, ganze Stapel von Dingen, die auf ihre Erledigung warten mussten.. Leo war zu beschäftigt, um es zu machen und wenn es mal ordentlich war, wurde es ganz schnell wieder chaotisch…

Heute sieht es ganz anders aus. Wenn man jetzt schaut, ist der Schreibtisch immer komplett leer, und es liegt nur die eine Sache da, an der Leo gerade arbeitet. Und vielleicht noch ein Block und Stift, um die Sachen gleich aufzuschreiben, Ideen, Notizen oder To-Dos, wie sie ihm gerade einfallen. Es ist ein befreiendes Gefühl…es beruhigt ihn…es reduziert den Stress und Chaos ungemein….es macht es definitiv einfacher, die Dinge wiederzufinden…und es macht Leo selbst effizienter und produktiver.

Wie vollzog er nun diese Transformation? Es war sicherlich keine einfache Reise, und er hat sich über die Jahre immer weiter verbessert, aber die grundlegenden Schritte möchte Leo gern erläutern. Das Wichtigste, das du im Kopf behalten musst, ist, dass du ein System aufbauen solltest und dass du dir selbst beibringst, diesem System auch immer zu folgen. Ansonsten wirst du nur deinen Schreibtisch aufräumen und in Null Komma Nix wird es wieder chaotisch.

Das meiste von seinem aktuellen System (im Gegensatz zu dem ganzen anderen Zeug, das er die Zeit über probiert habe) hat Leo aus dem Buch „Wie man Dinge erledigt“ von David Allen. Wenn du mehr Ordnung in deinem Leben haben möchtest, musst du dieses Buch unbedingt lesen, vielleicht hast du es auch schon…

  1. Als erstes nimmst du alles, was auf deinem Schreibtisch und in deiner Schublade ist und legst es auf einen Haufen. Dieser Haufen kommt in eine „In-Kiste“ (wenn nicht alles hineinpasst, dann leg es neben deinen Schreibtisch oder so). Ab sofort kommt alles immer in diese Kiste und du verfährst mit allem grundsätzlich wie folgt.
  2. Gehe nun diesen Stapel von oben bis unten durch. Sortiere niemals etwas wieder in diesen Stapel ein, übergeh keinen Schnipsel Papier und leg kein Stück Papier auf den Stapel zurück. Mach, was mit dem Papier getan werden muss und dann gehe zum nächsten über. Die Möglichkeiten: schmeiss es weg, delegier es weiter, hefte es ab, erledige es selbst oder füge es deiner To-Do Liste für später hinzu. Genau in dieser Reihenfolge. Erledige es, wenn du dafür weniger als 2 Minuten brauchst. Wenn es länger dauert und du es nicht wegschmeissen kannst, dann delegier es oder hefte es ab und setze es auf deine To Do-Liste (mehr zu den To Do’s in einem anderen Artikel).
  3. Wiederhole dies wenigstens einmal am Tag, um deinen Schreibtisch sauber zu halten. Am Ende des Tages ist eine sehr gute Möglichkeit, für Leo hat es sich so eingespielt, dass er es immer wieder im Laufe des Tages macht. Wenn du den Stapel erst mal erledigt hast, ist dein Schreibtisch sauber. Du hast nun alles abgeheftet, weggeschmissen oder es anderweitig weggelegt, wo es hingehört (so lange es nicht auf deinen Schreibtisch oder in die Schublade gestopft ist). Mach es auf diese Weise. Du musst genau diesem System folgen: leg alles in eine Box, dann leg los mit den Dingen, die hier aufgelistet sind mit jedem einzelnen Stück Papier. Wenn irgendeines dieser Papiere mit einem deiner ToDos zu tun hat, kannst du es in einer „Action“-Mappe abheften. Aber dann musst du auch regelmäßig (am besten täglich oder wöchentlich) diese Mappe durchgehen, um auch sicher zu gehen, dass alles seinen rechten Gang geht.

Es ist so ganz einfach. Hast du eine Telefonnummer auf einem Post-It? Lass es nicht auf deinem Schreibtisch rumliegen, ordne es in deinem Rolodex ein oder speichere es in deinen Kontakten ab. Hast du etwas, an dem du später arbeiten musst? Lass die Sachen nicht auf deinem Schreibtisch rumliegen, schreib es auf deiner ToDo-Liste auf und hefte es ab. Alles andere wird abgeheftet, delegiert oder entsorgt.

Dinge auf deinem Schreibtisch rumliegen zu lassen ist nur „Aufschieberitis“ (wer kennt das nicht). Wenn du sie für später aufbewahrst, dann wird der Schreibtisch ganz schnell voll. Handle sofort, entscheide dich und Action !

Was hier nun beschrieben wurde, ist eine tolle Gewohnheit, die man erlernen kann, aber es braucht seine Zeit. Du wirst abrutschen. Erinnere dich dann einfach wieder und mach es dann auch. Ganz bald wird das zur Gewohnheit und es wird dir schwer fallen, damit zu brechen. Und vertrau uns, wenn du dich an diesen ordentlichen Schreibtisch erst mal gewöhnt hast, wirst du diese Gewohnheit gar nicht mehr brechen wollen.

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